Letztes Feedback

Meta





 

Innerer Monolog zu den Seiten 61-65

Es klingelt. Lemmers. Verdammt. Ich muss aufräumen!. Die Teller. Die Sachen im Schlafzimmer. Ein Klopfen. Ich brauche eine Ausrede. Die Toilette. Bremer ist in der Kammer. Sein Rsierzeug. Wo pack' ich es nur hin? Wäschekorp. Schnell jetzt. Zur Tür. Ich muss jetzt die Ruhe bewahren sonst ist´s aus. Ich mag Lemmers Blick nicht. Zu neugierig. Nein. Misstrauisch. Zittere ich? Nein, es sieht nur so aus. Ich muss ihn unbedingt ablenken. Ihn in eine unterhaltung bringen. Am besten über den Krieg. Damit krieg ich ihn. Denn er ahnt etwas. Bestimmt. Wenn der ihn hier findet, bin ich tot. Da liegt das Feuerzeug. Verdammt. Irgendwas. Die Zigarette. Nicht zittern. Vorischtig. Nicht husten. Weiter reden. Ich werde nicht so schnell aufgeben. Er will wissen, ob jemand hier ist. Da kann er lange warten. Trotzdem habe ich Angst. Hoffentlich bleibt Bremer ruhig. Nur ein Geräusch. Der Typ schnüffelt schon viel zu lange hier herum. Und jetzt riecht er ihn auch noch? Er muss hier raus. Unbedingt. Sonst kriegt er´s raus. Tür zu. Ausatmen. Das war viel zu knapp. Aber jetzt ist er entlich weg. Scheiße. Scheiße. Scheiße. Der geht zur Gestapo. Nein, bitte nicht. Was soll ich nur tun?Was kann ich überhaupt tun? Bremer rausschmeißen? Nein. Das kann ich nicht. Das werde ich nicht tun. Ich muss ihn erstmal wieder aus der Kammer holen. Ich kann darüber nur lachen. Wir waren einfach zu unvorsichtig. Aber aufgeben, werde ich nicht.

14.12.15 11:58

Werbung


bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)


 Smileys einfügen